Pate sein – was gehört dazu?

Die Auswahl des richtigen Paten für das eigene Kind ist für viele Eltern eine große Aufgabe. Schließlich möchte man das seelische Wohl des Kindes in guten Händen wissen. Das Amt des Paten hat nicht nur eine kirchliche und gesellschaftliche Bedeutung, sondern in vielen Fällen übernimmt der Pate beim Tod der Eltern die Vormundschaft für das Kind. Aus diesen Gründen ist die Auswahl des Paten für die Eltern oft eine sehr bewusste Entscheidung- andersherum muss der Pate selbst auch wissen, welche Verantwortung er oder sie übernimmt.

Aufgaben eines Paten

Die Taufe

Zum einen ist als Pate die Begleitung bei der Taufe sehr wichtig. Das Kind soll sich dabei der Bedeutung der Taufe bewusst werden. Aus kirchlicher Sicht bedeutet es, dass der Pate dem Kind erklären sollte, warum es getauft wurde und was die Taufe eigentlich bedeutet. Bei der Taufe selbst kann der Pate das Kind beispielsweise auf dem Arm halten, die Taufkerze anzünden oder anderweitig in die Zeremonie eingebunden werden. Wie genau der Pate an der Taufe teilnimmt, wird mit den Eltern und dem Geistlichen abgesprochen.

Nach der Taufe

Die Begleitung des Kindes durch den Paten endet nicht, nachdem die Taufe erklärt wurde. Oft ist der Pate auch während der Konfirmation oder Kommunion ein Wegbegleiter des Kindes. Paten sind dabei Vertrauenspersonen in Glaubensfragen. Ob sie das Kind nun aktiv beim Gottesdienst betreuen oder auch nur bei der Auswahl der richtigen Dankeskarte helfen, bleibt dem Paten überlassen. Kleiner Tipp: der Online-Shop von Dankkartendruckerei macht zumindest diese Aufgabe sehr einfach.

Welche Voraussetzungen muss der Pate erfüllen?

Die Kirche selbst stellt bestimmte Anforderungen an den Paten. Die Person muss einer christlichen Kirche angehören und muss gefirmt oder konfirmiert worden sein. Hierbei sind die Anforderungen der Kirche in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich und sollten vor der Wahl des Paten mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin geklärt werden.

Diese Voraussetzungen sind zwar notwendig aus der Sicht der Kirche, jedoch haben Eltern oft ganz andere Ansprüche an den Paten ihres Kindes. Der Pate ist ein Begleiter während der Erziehung des Kindes und oft der erste Ansprechpartner bei Erziehungsfragen und anderen Problemen der Eltern. Oft sind Paten Vertrauenspersonen der Kinder und gehören zum engeren Familienkreis dazu. Es ist manchmal so, dass Paten sogar die Vormundschaft für das Kind übernehmen, falls den Eltern etwas zustößt. Dies ist jedoch kein Muss für den Paten – lediglich die enge Bindung zu Kind und Familie macht den Paten oft zur ersten Wahl.

Die Patenschaft ist eine schöne Aufgabe und kann sowohl für den Paten selbst als auch für das Kind ein sehr wichtiger Teil des Lebens werden. Mit der Frage „Möchtest du Pate meines Kindes werden?“ sind also nicht nur Verpflichtungen verbunden, sondern es ist in erster Linie ein Vertrauensbeweis der Eltern.

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